Ganzheitliche Absicherung der Sensorik für automatisiertes und autonomes Fahren
Bei Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und insbesondere beim hochautomatisierten Fahren (HAD) und autonomen Fahren (AD) ist ein reibungsloses und fehlerfreies Zusammenspiel von Sensoren, Planung/Steuerung und Aktuatoren ein Schlüsselfaktor. Hier kommt der Sensorik bzw. der Zuverlässigkeit der Sensorik für den Teil der Wahrnehmung (see-plan-act) eine zentrale Bedeutung zu. Um dieser gerecht zu werden, ist eine ganzheitliche Absicherung der Sensorik notwendig.
Labortestplatz
In diesem Projekt werden als Bestandteil der ganzheitlichen Absicherung die Methodik und Prozesse für einen „innovativen vernetzten ADAS/AD Labortestplatz für Sensoren“ entwickelt. Dies erfolgt speziell im Hinblick auf den ländlichen Raum. Hierfür gilt es, die unterschiedlichsten Anforderungen dieser Umgebung zu erarbeiten und zu berücksichtigen. Der Sensor-Labortestplatz wird prototypisch implementiert und bzgl. Erfüllung der Anforderungen untersucht. Die Anwendbarkeit der erarbeiteten Methodik bzw. Prozesse wird überprüft und bei Bedarf angepasst. Eine nahtlose Integration des Labortestplatzes in die gesamtheitliche Sensorabsicherung wird sichergestellt. Der Labortestplatz soll flexibel und zukunftssicher auf die unterschiedlichsten Anforderungen von Sensorik aus ADAS/AD-relevanten Szenarien angewendet werden können.