Zukunftsweisender Austausch: Bundestagsabgeordnete Dr. Carolin Wagner erkundet Innovationen im RCAI

Zukunftsweisender Austausch: Bundestagsabgeordnete Dr. Carolin Wagner erkundet Innovationen im RCAI

Egal ob Gesellschaft, Medizin, Produktion oder Bauwesen ‒ Künstliche Intelligenz etabliert sich in allen Lebensbereichen und erfordert eine ganzheitliche Erforschung aus verschiedensten Perspektiven. Das Regensburg Center for Artificial Intelligence (RCAI) der OTH Regensburg setzt genau hier ein und vereint Kompetenzen aller Fakultäten, um angewandte KI-Konzepte und -Lösungen für Industrie, Gesellschaft und Wissenschaft zu entwickeln.

Besuch von Dr. Carolin Wagner, MdB, am RCAI

Das RCAI durfte auf Einladung des Vorsitzenden Direktors Prof. Dr. Wolfgang Mauerer die Bundestagsabgeordnete Dr. Carolin Wagner, MdB, am building.lab begrüßen, um ihr einen Einblick in das breite Themenspektrum zu geben, welches in über 45 KI-Projekten an der OTH erforscht wird. Nach der Begrüßung durch Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider und Prof. Dr. Wolfgang Mauerer stellten drei im RCAI verbundene Forschungsgruppen ihre Arbeiten vor.

Empfang von Dr. Carolin Wagner durch die Hochschulleitung und das RCAI (Foto: Simone Grebler, OTH Regensburg)
Projektpräsentation des Instituts für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (Foto: Simone Grebler, OTH Regensburg)

KI am Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung

Künstliche Intelligenz verändert die Gesellschaft und ihr Verhalten. Um diese Implikationen tiefgreifend zu verstehen, Entwicklungen zum Wohle der Menschen zu fördern und die Akzeptanz digitaler Technologien zu steigern, beschäftigt sich das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung, vertreten durch Prof. Dr. Sonja Haug, mit den ethischen und sozialen Implikationen. In diesem Bereich bewegt sich z.B. das Projekt EVEKT, welches durch intelligente Auswertung von Smart-Meter-Daten untersucht, wie die Verbraucherpartizipation an der Energiewende im individuellen Interesse der Person gesteigert werden kann.

Regensburg Medical Image Computing (ReMIC)

Den direkten Nutzen von KI für den Menschen und dessen Gesundheit zeigte auch das Labor Regensburg Medical Image Computing (ReMIC), vertreten durch Prof. Dr. Christoph Palm und Tobias Rückert, auf: Seit vielen Jahren werden medizinische Assistenzsysteme für die Diagnose und Therapie entwickelt. Ein bekanntes Beispiel ist ML4Gastro, in dem KI als Unterstützung bei der Diagnose von Speiseröhrenkrebs fungiert. Die erstaunlichen Ergebnisse zeigen, dass KI zukünftig als Zweitgutachter in der Medizin fungieren und die Patientenversorgung weiter verbessern könnte.

Demonstration der kamerabasierten Endoskopnachführung im Projekt DeepMIC (Foto: Simone Grebler, OTH Regensburg)
Laborführung durch das building.lab (Foto: Simone Grebler, OTH Regensburg)

KI im Bauwesen

Auch die Baubranche der Zukunft profitiert von KI: Ob Roboter, die Aufgaben übernehmen, die von Menschen nur unangenehm kopfüber durchgeführt werden können, die synthetische Generierung von Bauplänen oder ein KI-Agent zur optimierten Gestaltung von Fassaden ‒ KI kann viele Prozesse beschleunigen, absichern und ihre Nachhaltigkeit steigern. Prof. Dr. Mathias Obergrießer, Stellvertretender Direktor des RCAI und Simon Höng, wissenschaftlicher Mitarbeiter, gaben spannende Einblicke in aktuelle Kooperationsprojekte.

Abschließend führte Prof. Dr. Mathias Obergrießer die Teilnehmenden durch das building.lab und dessen hochmoderne Ausstattung mit Roboterlaboren und Co-Working-Spaces. Beim Networking zeigte sich Dr. Carolin Wagner begeistert vom KI-Forschungsspektrum an der OTH und betonte, dass diese Impulse und Erfahrungen in unterschiedlichsten Gremien und Branchen gefragt seien.


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